Podcast: Dem Tod auf der Spur

Über « Dem Tod auf der Spur »

  • Podcaster: Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel und Reporterin Bettina Mittelacher
  • Die erste Folge ist von: 04/09/2019
  • Die aktuellste Folge ist von: 24/09/2021
  • So viele Folgen gibt es bereits: 52
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Der Crime-Podcast mit Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner

Alle Episoden

Hände weg vom Smartphone!
[vom 24/09/2021 Dauer ~54 Min]
Immer häufiger kommt es zu schwersten Verletzungen oder sogar Todesfällen, weil Menschen im Straßenverkehr durch elektronische Geräte abgelenkt sind, warnt Rechtsmediziner Püschel.
Der Mann, der mehrere Tode starb
[vom 10/09/2021 Dauer ~71 Min]
Der Mörder Abdullah A. legte es darauf an, sein Opfer möglichst langsam und quälend zu töten.
„Er hat gegrinst. Und er sagte: Du musst sterben.“
[vom 13/08/2021 Dauer ~54 Min]
Ein Sexualverbrecher sucht sich drei junge Opfer. Mit seiner angeblichen Hinfälligkeit hat er sein Umfeld lange getäuscht.
Das Oktoberfest, ein Messerstich und seine dramatischen Folgen
[vom 13/08/2021 Dauer ~70 Min]
War es versuchter Mord oder Notwehr? Vor Gericht muss sich eine dreifache Mutter verantworten, die ihr Handelns zutiefst bereut
Auf der Jagd nach einem Toten
[vom 30/07/2021 Dauer ~51 Min]
Wie Menschen ihr eigenes Ableben vortäuschen, um viel Geld aus Lebensversicherungen abzuzocken
Verschollen im „Totenwald“
[vom 16/07/2021 Dauer ~57 Min]
Ein Mörder lauerte Spaziergängern in einem beliebten Forst auf, tötete sie kaltblütig. Der Täter wurde erst Jahrzehnte später ermittelt
Tot — oder doch nicht?
[vom 02/07/2021 Dauer ~58 Min]
Wenn ein Mensch, der für tot gehalten wurde, plötzlich in der Leichenhalle wieder aufwacht
„Böse Männer waren da“
[vom 18/06/2021 Dauer ~66 Min]
Wie sieben Opfer ermordet werden Bei einem Raubüberfall auf ein Restaurant in Sittensen gehen die Täter kaltblütig vor. Einzige Überlebende ist eine Zweijährige.
Die Frau, die zu allem bereit war — auch zum Mord
[vom 04/06/2021 Dauer ~70 Min]
Ein Mann will die Lebensversicherung seiner Gattin kassieren. Eine Freundin ist seine willige Komplizin, die für ihn töten soll.
Mit einer Bohrmaschine ein Leben ausgelöscht
[vom 21/05/2021 Dauer ~65 Min]
Es war ein besonders spektakulärer Fall: Ein 32-Jähriger attackiert einen ahnungslosen 25-Jährigen mit einem Messer und traktiert ihn dann mit einer Bohrmaschine zu Tode.
"Es war wie eine Hinrichtung"
[vom 07/05/2021 Dauer ~53 Min]
Es war wie bei einer Hinrichtung: Als sich in den 90er Jahren rivalisierende Banden blutige Machtkämpfe um die Vorherrschaft im Drogenmilieu liefern, sterben mehrere Menschen — auch ein vollkommen unbeteiligter Hamburger Geschäftsmann.
Der Junge, der durch die Schläge des Ziehvaters starb
[vom 23/04/2021 Dauer ~65 Min]
Der Crime-Podcast mit Deutschlands bekanntestem Gerichtsmediziner Prof. Klaus Püschel und Abendblatt-Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher. Alle 14 Tage ein neuer Fall.
autoerotische Unfälle
[vom 09/04/2021 Dauer ~51 Min]
Tod beim Sex: Weil sie den extremen Höhenflug suchen, schnüren sich manche Menschen beim Sex die Luft ab — und können dabei sterben. Im Abendblatt-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ warnt Rechtsmediziner Klaus Püschel vor dem autoerotischen Unfall.
Die verschwundene Familie aus Drage
[vom 26/03/2021 Dauer ~60 Min]
Wenn eine Familie spurlos verschwindet: Im Abendblatt-Crime-Podcast erzählt Rechtsmediziner Klaus Püschel von einem Fall, der auch nach Jahren noch Rätsel aufgibt.
Der Maskenmann
[vom 12/03/2021 Dauer ~83 Min]
Der „Maskenmann“ stieg in Jugendherbergen ein, entführte und tötete kleine Jungen. Wie der Serienmörder nach 20 Jahren endlich gefasst und verurteilt werden konnte, schildert Rechtsmediziner Klaus Püschel im Abendblatt-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“
Alte Knochen
[vom 26/02/2021 Dauer ~56 Min]
Ein spektakulärer Fund einer Mumie auf einem Dachboden in Niedersachsen gibt Wissenschaftlern aus aller Welt im Jahr 2013 Rätsel auf. Dann wird das Geheimnis in der Rechtsmedizin gelüftet.
Der Fall Yagmur
[vom 12/02/2021 Dauer ~73 Min]
Ein Leben in Angst und mit Schmerzen: Im Abendblatt-Crime-Podcast erklärt Rechtsmediziner Klaus Püschel, wieso Yagmur nur drei Jahre alt werden dürfte.
Vergewaltigung oder Falschbeschuldigung?
[vom 29/01/2021 Dauer ~70 Min]
Vergewaltigung oder Falschbeschuldigung? Rechtsmediziner Klaus Püschel erklärt, warum der berühmte Wettermoderator Jörg Kachelmann freigesprochen wurde — und wie dessen Ex-Freundin vom Gericht die Leviten gelesen wurden.
Senioren, die aus Liebe töten
[vom 15/01/2021 Dauer ~66 Min]
Senioren, die aus Liebe töten — und ein Rentner, der zur Goldenen Hochzeit zum Mörder wird: Im Abendblatt-Crime-Podcast schildert Rechtsmediziner Klaus Püschel besondere Fälle.
Wie ein Häftling im Gefängnis Santa Fu gleich auf drei Arten ermordet wurde
[vom 11/12/2020 Dauer ~62 Min]
Erschlagen, erstochen und erdrosselt: Wie ein Häftling im Gefängnis Santa Fu gleich auf drei Arten ermordet wurde, erzählt Rechtsmediziner Klaus Püschel im Abendblatt-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Der Fall Störtebecker
[vom 27/11/2020 Dauer ~66 Min]
Es war ein Sensationsfund, als 1878 ein historischer Schädel auf dem Grasbrook gefunden wurde. Im Abendblatt-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ erklärt Rechtsmediziner Klaus Püschel, wie er im Jahr 2000 dem Totenkopf viele spannende Geheimnisse entlocken konnte.
Die Judokämpferin, die ihren Schwiegervater getötet und zerstückelt hat
[vom 13/11/2020 Dauer ~52 Min]
Eine Frau tötet ihren Schwiegervater und zerstückelt seinen Leichnam. Im Abendblatt-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ schildern Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, wie jahrelange Demütigungen und aufgestauter Hass eine Frau zur Täterin machten.
„Vorsicht — Greisverkehr!“
[vom 30/10/2020 Dauer ~44 Min]
„Vorsicht — Greisverkehr!“ Im Alter nehmen Krankheiten oft zu, die Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Warum mit dem demographischen Wandel ein gewaltiges Problem im Straßenverkehr auf uns zurollt, erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher im Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Versenkt in einem Grab aus Beton
[vom 16/10/2020 Dauer ~51 Min]
Ein Mann verschwindet spurlos. Doch er hat kein neues Leben angefangen, wie seine Frau es gegenüber der Polizei behauptet. Tatsächlich ist er ermordet und seine Leiche einbetoniert worden. In ihrem Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, wie der geheimnisvolle Fall aufgeklärt wurde.
Ein Elektroschocker wird zur tödlichen Waffe
[vom 02/10/2020 Dauer ~45 Min]
Warum ein Mann bei einem Raubüberfall in seiner Wohnung umgekommen ist, erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Der Fall Uwe Barschel
[vom 18/09/2020 Dauer ~63 Min]
Das Foto des verstorbenen Mannes in der Badewanne ging um die Welt: Im Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ spricht Rechtsmediziner Klaus Püschel über die Erkenntnisse zum Tod des früheren Ministerpräsidenten Uwe Barschel.
Der geheimnisvolle Tod der beiden Männer im Park
[vom 28/08/2020 Dauer ~48 Min]
Schutzlos, hüllenlos: So liegen zwei Männer tot in einem Park, halb unter einer Bank verborgen. Woran sie gestorben sind und was wir daraus lernen können, erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Dem Tod auf der Spur : Ein Arzt als Serienvergewaltiger
[vom 14/08/2020 Dauer ~50 Min]
Die Frauen werden in ihren Wohnungen überfallen, mit Chloroform betäubt und vergewaltigt. Und der Mann, der auf diese Weise acht Opfer missbraucht hat, ist ausgerechnet Arzt von Beruf. In ihrem Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ schildern Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, wieso der Mediziner zum Verbrecher wurde und welches Leid er über die Opfer gebracht hat.
Fußballfan
[vom 31/07/2020 Dauer ~39 Min]
Im Wahn tötete ein Bremer seine Nachbarin. Zwei Tage später gestand er die Tat — weil sein Lieblings-Fußballverein haushoch verloren hatte. Im Abendblatt-Crime-Podcast erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, was den Mann zu seiner Tat getrieben hat.
Toter im Keller - Mörder lebt mit Leiche zusammen
[vom 17/07/2020 Dauer ~57 Min]
Zweieinhalb Jahre lang lebte ein junger Mann praktisch mit einem Leichnam. Warum er seinen langjährigen Vertrauten plötzlich umgebracht hatte und warum er den Toten so lange in einem Mehrfamilienhaus verborgen hielt, erzählen Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Dem Tod auf der Spur: Wer schön sein will, kann sterben
[vom 03/07/2020 Dauer ~57 Min]
Sie nannte sich „Sexy Cora“ und wollte unbedingt ein Star im Pornobusiness sein. Deshalb entschied sich die 23-jährige Carolin W. zu einer fünften Brustvergrößerung — und starb bei der Operation. „Wer schön sein will, kann sterben“, ist die bittere Erkenntnis von Fachleuten zu sogenannten Schönheitsoperationen, erläutert Rechtsmediziner Klaus Püschel im Abendblatt-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Dem Tod auf der Spur: Der Heide-Mörder und dessen Flucht
[vom 19/06/2020 Dauer ~53 Min]
Er wurde der „Heidemörder“ genannt, er quälte und tötete drei junge Frauen: Im Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ erzählen Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher über die Verbrechensserie von Thomas H. Für seine Taten von vor rund dreißig Jahren sitzt der Mörder bis heute hinter Gitter .
Dem Tod auf der Spur: Kohlenmonoxid mordet schleichend
[vom 05/06/2020 Dauer ~52 Min]
Der Tod kommt schleichend. Die Gefahr ist unsichtbar, man kann sie nicht hören und nicht riechen. Das giftige Gas Kohlenmonoxid ist immer wieder für tödliche Unglücksfälle verantwortlich. In ihrem Podcast schildern Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher die dramatischen Umstände, mit denen eine Intoxikation lebensgefährlich werden kann — und wie eine Elster dadurch sogar zur Mörderin wurde.
Dem Tod auf der Spur: Morsal – Ihr Tod erschütterte Hamburg
[vom 22/05/2020 Dauer ~57 Min]
Die 16 Jahre alte Morsal starb am späten Abend des 15. Mai 2008 auf einem unbeleuchteten Parkplatz am Berliner Tor. Der eigene Bruder war es, der die Schülerin attackiert und immer wieder auf sie eingestochen hat. Der aus Afghanistan stammende junge Mann beging den Mord, weil er den westlichen Lebensstil seiner Schwester nicht toleriert hat. Er sah darin eine Schande für die Familie.
Dem Tod auf der Spur: Um ein halbes Leben betrogen
[vom 08/05/2020 Dauer ~49 Min]
Fast 31 Jahre lang hat Dirk K. hinter Gittern verbracht — für einen Mord, für den er wohl nie hätte schuldig gesprochen werden dürfen. Ein sieben Jahre alter Junge war im Jahr 1985 in Essen getötet worden, und obwohl die Obduktionsergebnisse eher gegen Dirk K. als Täter sprachen, glaubte das Gericht seinen Unschuldsbeteuerungen nicht. Erst nach rund 11.000 Tagen wurde der mittlerweile 52-Jährige Anfang des Jahres 2016 endlich in die Freiheit entlassen. Ein Justizskandal? Dirk K. jedenfalls sagt: „Der Mörder läuft noch frei herum.“
Dem Tod auf der Spur: Der „St. Pauli-Killer“
[vom 24/04/2020 Dauer ~52 Min]
„Ich bin der Eliminator. Alle haben Angst vor mir.“ Er brachte mehrere Menschen um und war mächtig stolz darauf: Der als „St. Pauli-Killer“ bekannt geworden Werner „Mucki“ Pinzner verdiente in den 80er-Jahren in Hamburg sein Geld als Auftragskiller auf dem Kiez. Nach seiner Verhaftung nutzte der 39-Jährige eine Vernehmung im streng bewachten Polizeipräsidium, um mit einer für ihn hereingeschmuggelten Schusswaffe einen Staatsanwalt zu ermorden, anschließend erschoss Pinzner seine Frau Jutta und beging schließlich Suizid. Der Fall erschütterte Hamburg tief.
Dem Tod auf der Spur: Kinder schütteln verboten
[vom 10/04/2020 Dauer ~42 Min]
Von einem Augenblick zum anderen kann das Leben eines Säuglings oder Kleinkinds zerstört werden. Wenn wir es aus Wut, Verzweiflung oder Ungeduld packen und schütteln, so dass das Köpfchen vor und zurück geschleudert wird und schwerste, mitunter auch tödliche Hirnverletzungen entstehen. Traurige Schicksale von kleinen Kindern zeigen, wie furchtbar die Folgen sein können. „Schüttel niemals dein Kind!“, lautet deshalb der Aufruf von Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem neuen Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
Dem Tod auf der Spur: Zer­stü­cke­lung
[vom 27/03/2020 Dauer ~41 Min]
Zwei Männer zerstückeln eine Frauenleiche und entsorgen die meisten Körperteile der Toten im Müll. Dieser grausame Akt spielt sich ausgerechnet in einem Institut für Rechtsmedizin ab. Und als Täter werden zwei schwedische Ärzte ermittelt. Ein schier unglaublicher Fall — aber wahr.
Dem Tod auf der Spur: Selbstverstümmelung
[vom 13/03/2020 Dauer ~56 Min]
Wenn beim Heimwerken die Hand in die Kreissäge gerät oder beim Holzhacken ein Finger durch die Axt abgetrennt wird, muss das nicht immer ein Unfall gewesen sein. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen sich absichtlich schwer verletzen, um für fehlende Finger oder Hände hohe Versicherungssummen zu kassieren. Sechs- oder sogar siebenstellige Zahlungen können genug Anreiz sein, den Schmerz und eine Verstümmelung in Kauf zu nehmen. Aber Rechtsmediziner forschen im Auftrag von Versicherungen nach und kommen mit ihrer Detektivarbeit Betrügern auf die Spur.
Dem Tod auf der Spur: Leichenraub
[vom 28/02/2020 Dauer ~45 Min]
Im ansonsten dunklen Zimmer eines Hauses flackern die Lichter etlicher Kerzen. Um das Bett, das in dem Raum steht, sind mehrere Heiligenbilder platziert. Die Szenerie hat etwas Mystisches, vor allem aber auch etwas Verstörendes, Schockierendes. Denn in dem Bett liegt hindrapiert ein junges Mädchen, reglos. Um den Hals der 13-Jährigen ist ein Seidenschal geschlungen. Mit ihm ist die Jugendliche erdrosselt worden. In der darauffolgenden Nacht verschwindet ihr kalter Körper aus der Leichenhalle eines Krankenhauses. Es ist der Auftakt einer gruseligen Serie von Leichendiebstählen in Norddeutschland, die die Menschen in der Region erschüttern.
Dem Tod auf der Spur: Die Tote im Moor
[vom 14/02/2020 Dauer ~59 Min]
Es ist, als hätte sich die 15-Jährige in Luft aufgelöst. Vor wenigen Stunden noch hat sie in einer niedersächsischen Diskothek ausgelassen getanzt. Dann ist sie in die kalte Luft dieses Dezembertages 1969 hinausgegangen, um sich auf den Nachhauseweg zu machen. Doch irgendwo auf den letzten Kilometern, bevor sie ihr Zuhause erreicht hätte, verschwindet die Schülerin spurlos. Keine Hinweise, keine Zeugen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Bis sich schließlich im Jahr 2000, also 31 Jahre nach ihrem Verschwinden, eine vielversprechende Spur auftut, die auch die Hamburger Rechtsmedizin auf den Plan ruft. Denn ein Torfarbeiter hat bei seiner Arbeit im Uchter Moor einige Skelettteile entdeckt, unter anderem einen menschlichen Schädel mit Resten eines Haarschopfes. Dem Mann dämmert: Er hat eine Moorleiche ihrem Grab entrissen. Befunde, unter anderem ein DNA-Vergleich mit den Eltern der vermissten Schülerin, ergaben: Es handelte sich definitiv nicht um die Jugendliche, nach der 31 Jahre lang gesucht worden war. Doch weitere fünf Jahre später gibt es eine Entdeckung, die dem Fall eine völlig neue Wendung gibt.
Auftragsmord - die Qualen der Opfer
[vom 31/01/2020 Dauer ~48 Min]
Der Mann gilt als Auftragsmörder, als Serienkiller. Als verschlagen und kaltblütig. Peter Z. war gerade festgenommen, da sagte ein Kripo-Beamter über den 40-Jährigen: "Der Mann ist ein Berufsverbrecher. Der gibt nur das zu, was wir ihm auch beweisen können." In Bezug auf den Mord am Mundsburger Damm vom 11. Januar, bei dem der Ex-Makler Günter S. mit 32 Messerstichen getötet und dessen Lebensgefährtin lebensgefährlich verletzt wurden, hat Z. tatsächlich etwas zugegeben. Doch ist es die Wahrheit? Oder war es nur ein taktisches Teilgeständnis? Er sei am Tatort gewesen, hatte der Hamburger bei seiner Vernehmung bei der Polizei eingeräumt. Aber die Bluttat? Nein, damit habe er natürlich nichts zu tun. Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel hat den Fall im Jahr 1999 untersucht. Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher begleitete den Prozess. In dieser Folge erinnern sie an den Fall des Auftragskillers und seiner Opfer.
Kleine Kinder mit rätselhaften Krankheiten
[vom 17/01/2020 Dauer ~33 Min]
Nach einer Odyssee durch mehrere Kliniken scheint nichts mehr den Kleinen helfen zu können. Doch durch Detektivarbeit und Intuition wird schließlich doch die Ursache der Leiden ermittelt: Die eigene Mutter war es, die ihr Kind krankgemacht hat — um Aufmerksamkeit zu bekommen. Solche Täterinnen leiden an einer Störung, die Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom genannt wird.
Mord im Cockpit
[vom 03/01/2020 Dauer ~44 Min]
Doch dann stellt sich heraus, dass der Absturz Folge eines perfiden Mordplans war.
Kriegsheimkehr nach 70 Jahren Suche
[vom 20/12/2019 Dauer ~46 Min]
Jahrzehntelang hat sich die Familie des italienischen Soldaten Alberto Ros­cini vergeblich bemüht, den am letzten Tag des Zweiten Weltkriegs verstorbenen 37-Jährigen wiederzufinden. Trauernde brauchen einen Ort, an dem sie verstorbene Angehörige wissen: Hier ist er aufgehoben und bewahrt. Die Familie Roscini hatte 70 Jahre lang keinen solchen Platz, der Verstorbene blieb ein Phantom – bis das Hamburger Institut für Rechtsmedizin den Vermisstenfall übernahm.
Dem Tod auf der Spur: Fritz Honka
[vom 06/12/2019 Dauer ~51 Min]
Es geht um vier Frauen, die niemand vermisste, nachdem sie brutal von Fritz Honka ermordet worden waren. Wenn es so etwas wie den Inbegriff eines Serienkillers gibt, dann ist es Honka – schwierige Kindheit, Pech mit Frauen, verschroben, alkoholabhängig und einsam. Vielen gilt der schmächtige Honka mit der markanten Hornbrille als unheimlichster Serienmörder der Nachkriegszeit.
Dem Tod auf der Spur: Barkassenunglück
[vom 22/11/2019 Dauer ~46 Min]
Es hat mit einem unheilvollen Knirschen begonnen, einem Splittern, einem Knall und dem plötzlichen Eindringen von Wassermassen. Es sind Zufälle, die in solchen Momenten über Glück und Unglück entscheiden können, über Leben und Tod. Eine Frau steht so nah an einem Fenster, dass sie durch einen Sprung hindurch vor dem Untergang des Schiffes entkommen kann. Sie ist die einzige, die von der Barkasse nicht mit unter Wasser gezogen wird und in den Wellen Zeugin des Untergangs wird. „Und mit einem Mal herrschte absolute Stille“ sagt sie später. „Es war unwirklich. Ein böser Traum.“
Dem Tod auf der Spur: Voodoo
[vom 08/11/2019 Dauer ~43 Min]
Als im Jahr 2010 ein bekannter Regimekritiker spurlos verschwindet, glauben nicht wenige, die Regierung habe den unbequemen Mann beiseitegeschafft – womöglich durch Voodoo. „Als Rechtsmediziner weiß ich: Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Püschel. „Aber Tod allein durch Magie? Das ist nun wirklich unmöglich. Allerdings war ich natürlich gespannt, als mich im September 2010 die Anfrage aus Benin erreichte. Ich würde Ungewöhnliches und Unbekanntes erleben. Wie ungewöhnlich alles war, zum Beispiel eine Obduktion unter Bewachung von Leuten mit Gewehr im Anschlag, das hatte ich allerdings nicht geahnt.“ Der Regierung war es wichtig, dass der Fall mit dem verschwundenen Regimekritiker aufgeklärt wird. Und man befürchtete Störer, die eine Lösung des Falls boykottieren wollten.
Dem Tod auf der Spur: Mord im Gerichtssaal
[vom 27/10/2019 Dauer ~43 Min]
Vier, fünf schnelle Schritte sind es, dann ist der Mann an seinem Ziel. Er holt aus, seine Hand schnellt mit Wucht nach vorn, zweimal. Augenblicke später liegt der Mann, den er töten wollte, hingestreckt auf dem Boden, ein sterbender Körper in einer sich rasch ausbreitenden Blutlache. Ein Messer hat schwerste Verletzungen verursacht, das Leben des Opfers verlischt schnell. Und neben ihm steht der Messerstecher, die blutige Waffe noch in der Hand; er blickt voller Hass auf den Sterbenden und knurrt: „Der soll mal krepieren, dieses Schwein.“ Es ist ein Attentat coram publico - und für die Hamburger Justiz ein Verbrechen, das sie in den Grundfesten erschüttert. Denn es wird ausgerechnet in einem Verhandlungssaal begangen, wo sonst über Mord und Totschlag gerichtet wird: Noch während einer Urteilsverkündung wird ein Mensch getötet; und viele Anwesende werden zu fassungslosen Zeugen - auch Bettina Mittelacher. Sie erzählt die Geschichte zusammen mit Gerichtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel.
Dem Tod auf der Spur: Der Omamörder
[vom 11/10/2019 Dauer ~45 Min]
Die Frau lag im Bett, leicht auf die Seite gedreht, dem Anschein nach sanft und friedlich ins Jenseits gedriftet. Sie war ja auch schon betagt, 85 Jahre alt, da ist es nicht unbedingt verdächtig, wenn jemand verstirbt. „Akutes Herzversagen“, stellte ein Arzt als Todesursache fest, genauso wie andere Mediziner dies bei vier weiteren Seniorinnen im Alter zwischen 83 und 89 taten, die in ihren Betten gestorben waren. Bei allen hieß es, das Herz habe schlappgemacht. Eine schwere Fehleinschätzung bei der Leichenschau. Denn in Wahrheit war dies eine Mordserie, die in der deutschen Kriminalgeschichte als einmalig gilt: Ein Altenpfleger hatte die fünf Frauen binnen zehn Tagen getötet, um an ihr Geld zu kommen. Ein sechstes Opfer überlebte knapp. Der damals 31 Jahre alte Verbrecher, der als „Oma-Mörder“ bekannt wurde, hatte seine Opfer gewaltsam erstickt und dabei keine offensichtlichen äußeren Läsionen verursacht. „Unter der intakten Haut können sich unendlich viele schwere Verletzungen verbergen“, sagt Prof. Dr. Klaus Püschel. „Sie liegt über ihnen wie ein Deckmantel.“
Dem Tod auf der Spur: Der Todesfahrer von Eppendorf
[vom 27/09/2019 Dauer ~37 Min]
Es ist ein Tag, den die Eppendorfer wohl nicht vergessen: Sonnabend, der 12. März, 2011. Es ist einer der ersten sonnigen Frühlingstage des Jahres, an dessen Nachmittag sich eine Katastrophe ereignet. Ein Autofahrer rast um 16.44 Uhr am Steuer eines Fiat Punto an der Kreuzung Eppendorfer Landstraße/ Eppendorfer Weg gegen den Golf der Schauspielers Peter Striebek. Der Kleinwagen des Unfallverursachers hebt ab und schleudert in eine Gruppe Menschen, die an einer Ampel stehen. Vier Menschen – der Schauspieler Dietmar Mues, 65, und seine Ehefrau Sibylle, 60, der Autor Günter Amendt, 71, und eine weitere Fußgängerin – sind sofort tot. Schnell steht fest, dass der damals 38 Jahre alte Fahrer unter dem Einfluss von Marihuana stand. Später kommt heraus, dass er zudem unter epileptischen Anfällen leidet.
Dem Tod auf der Spur: Der Säurefassmörder
[vom 04/09/2019 Dauer ~41 Min]
Das Grauen lag in der Tiefe. Über Jahre lagerten dort unter der Erde zwei Fässer, vergraben, versteckt und fast vergessen – bis die feinen Nasen von speziell ausgebildeten Leichenspürhunden sie aufstöberten und sich erste Hinweise ergaben: Hier verbarg sich der Tod. Mit diesem Fund wurden Grenzen gesprengt, die der Grausamkeit, der Skrupellosigkeit, der maßlosen Kälte und bodenlosen Angst. „Wir hatten zwei Fässer aufgemacht. Und dabei hatten wir in Abgründe geschaut. Einen Abgrund der Seele, einen Abgrund des Grauens“, sagt Prof. Dr. Klaus Püschel über diese Fälle, die im Jahr 1992 als „Säurefassmorde“ bekannt wurden.

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